Termine:


Hinweisen wollen wir auf folgende Veranstaltung
der Mitgliedergruppe Haslach:

Montag, 30. Januar 2012, 20.00 h
Altes Kapuzinerkloster, Haslach

"Geschichte(n) aus der Nachbarschaft: Der Teufel von Schiltach"
Referent: Dr. Hans Harter, Schiltach




Unsere Veranstaltungen
in Zusammenarbeit mit der VHS Schiltach/Schenkenzell
im ersten Halbjahr 2012:




Freitag, 16. März 2012, 19.30 h
Schlossbergsaal im Gottlob-Freithaler-Haus, Schiltach

„Wirtshausnamen auf der Spur“
Referent: Klaus Grimm, Schiltach

Die Verbreitung von Wirtshausnamen ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Die frühesten Bezeichnungen sollen dabei bis in die Zeit Karls des Großen zurück gehen. Kennen Sie z.B. den am häufigsten vorkommenden Wirtshausnamen? Warum heißt es mancherorts „Zum Löwen“, andernorts jedoch nur „Löwen“? Eine Reise in die Namenswelt der Wirtshäuser ist zuweilen rätselhaft, bleibt bei näherer Betrachtung jedoch immer nachvollziehbar und erklärbar – und obendrein höchst faszinierend. Der Vortrag von Klaus Grimm beleuchtet die Geheimnisse sowie die sprach- und kulturhistorische Entwicklung bekannter und hierzulande beliebter Wirtshausbezeichnungen.


Gebühr: € 3,00, keine Anmeldung erforderlich





Beitrag zur Geschichte der Gemeinde Schenkenzell


Mittwoch, 27. Juni 2012, 19.30 h
„Haus des Gastes“ in Schenkenzell

„Burgfrieden“ Schenkenzell - „Mayerschaft“ Bergzell
Einheit, Trennung und Wiedervereinigung nach 118 Jahren
Referent: Willy Schoch, Schenkenzell

Über Jahrhunderte war der Stab Schenkenzell eine Gemeinde. Es war dies der Flecken Schenkenzell, der aufgrund seiner Nähe zur Schenkenburg den Namen „Burgfrieden“ führte und Bergzell, die umliegenden Bauernhöfe, mit dem Namen „Mayerschaft“. Nach Jahren schwelender Meinungsverschiedenheiten und Rechtsstreitigkeiten, kam es 1819, wenige Jahre nachdem die Gemeinde an Baden kam, zur Trennung. Diese Trennung sollte sich jedoch nicht zum Nachteil von Schule, Kirche, Pfarrei und sonstiger gemeinsamer Einrichtungen auswirken. Dies ging auch Jahrzehnte gut, allerdings verlagerten sich dann die wirtschaftlichen Verhältnisse zwischen den beiden Gemeinden. Die in der Trennungsvereinbarung ausgehandelten Kostenverteilungsschlüssel, vor allem für den Bau und die Unterhaltung des Schulgebäudes, wurden von der Gemeinde Bergzell in Frage gestellt. Das nahezu 120jährige Kapitel fand mit dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden zum 1. April 1937 seinen Abschluss. Willy Schoch, bestens mit der Geschichte Schenkenzells vertraut, hat die wirklichen Beweggründe für die Trennung und die spätere Wiedervereinigung sorgfältig recherchiert.

Gebühr: 3,00 €, keine Anmeldung erforderlich