Publikationen:

Hier wird Zug um Zug eine Aufstellung von Publikationen zu historischen Themen um Schiltach aufgebaut:





urslinger
Im Juni 2008 stellte Dr. Hans Harter sein neues Buch "Die Herzöge von Urslingen in Schiltach" vor.
Es ist im örtlichen Buchhandel, sowie auf der
Homepage der Stadt Schiltach verfügbar.

Drei Herzöge von Urslingen waren im Spätmittelalter die Herren von Burg und Stadt Schiltach. Sie entstammten einer einst glanzvollen Adelsfamilie, die unter Kaiser Friedrich Barbarossa zu hohen Ämtern gekommen war. Zuletzt nur noch im Besitz der Herrschaft Schiltach, versuchten sie mit allen Mitteln, ihre adlige Existenz zu erhalten: Als Soldritter, Fehdeführer oder durch reiche Ehefrauen. Doch warf mit dem Graf von Württemberg ein Mächtigerer als sie sein Auge auf Schiltach. Der letzte Urslinger, Reinold (VI.), der „Herzog von Schiltach“, ist hier noch immer populär: Er erlaubte der Stadt, sein Wappen zu führen, was sie seit nunmehr 600 Jahren tut. Auch in Rappoltsweiler im Elsass, in Tiengen am Hochrhein und in Irslingen am oberen Neckar gibt es bis heute „Urslinger Erinnerungen“.



buchdeckel_reichenbaechle
Carsten Kohlmann: "Das Reichenbächle bei Lehengericht - Die erste Grenzbereinigung im Südweststaat"
Mit einem Beitrag von Frieder Wolber über den Bergbau im Reichenbächle und in seiner Umgebung.
Schiltach, 2006
Verfügbar über den örtlichen Buchhandel oder auf der Homepage der Stadt Schiltach.

Eine spannende Darstellung der wechselvollen Geschichte des Reichenbächles. Halbinsellage an der Landesgrenze, Selbstverwaltung und schließliche Umgemeindung ins Lehengericht. Mit vielen gut recherchierten Bildern der umliegenden Gehöfte nebst ihren Bewohnern.






Bild 1
Dr. Hans Harter: "Schiltach - Die Flößerstadt"
Verfügbar über den örtlichen Buchhandel oder auf der Homepage der Stadt Schiltach.

Heute gehört die Flößerei längst der Vergangenheit an. 1894 fuhr das letzte Kinzigfloß hinab ins Land. Durch Jahrhunderte hindurch war sie lebendiger Pulsschlag des Kinzigtales und seiner Seitentäler. Sie war wichtigster Wirtschaftszweig in einer Zeit, in der die einheimische Bevölkerung nicht mit Reichtümern gesegnet war. Die früheste nachweisbare Erwähnung der Flößerei in unserer Region geht auf das Jahr 1398 zurück.
Dr. Hans Harter beschreibt das Auf und Ab der Flößerei spannend und eindrücklich. Der Leser erlebt, wie immer wieder versucht wurde, die freie Kraft des Marktes mit Regeln und Abmachungen zu bändigen, um ruinösen Wettbewerb und Verarmung aller Beteiligten klein zu halten. Interessenkonflikte der verschiedenen Schiffergesellschaften, Waldbauern und privaten Floßherren, äußere Einflüsse wie der dreißigjährige Krieg lenkten Geschicke und Entwicklungen.